Attat Hospital in Äthiopien
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Bilder des Monats 2014            Fotos: © MMS Attat

Dezember

Von der Welkite Universität, die vor drei Jahren sieben Kilometer von uns entfernt eröffnet wurde, kommen jetzt Health Officer Schüler (Status zwischen Krankenpfleger und Arzt) zu uns ins Krankenhaus zum Praktikum. Das Krankenhaus, dass eigentlich parallel zur Universität gebaut werden sollte, ist aus für uns unerklärlichen Gründen in der Fundamentphase stecken geblieben.

November

In der Augenklinik freuen wir uns über eine neue Untersuchungslampe. Die Alte tat überhaupt nichts mehr. Es war ein guter "Zufall", dass wir die Lampe in Äthiopien kaufen konnten und uns somit viel Papierkram erspart worden ist. Der Augenarzt ist sehr zufrieden. Dank allen Spendern.

Oktober


Samstags ist Putztag. Mit Gummistiefeln und viel Wasser werden
alle Flure und der große Wartebereich geschruppt. Das ist harte Arbeit, da durch den Neubau die Fläche sehr gewachsen ist. Nach der Aktion sind die Wächter immer fix und fertig obwohl wir ihre Zahl verdoppelt haben. Ein bisschen Psychologie mag auch dabei sein,
da Putzen doch irgendwie, auch für äthiopische Männer, Frauensache ist. Nichtsdestotrotz bei uns ist es Männerarbeit wegen der vielen, schweren Wassereimer.


September


Dies ist eine Momentaufnahme unserer Baustelle vom neuen Kreissaal und OP. Wegen Regenzeit, dem Neujahrsfest am
11. September und wegen MESKEL - ein wichtiges Fest für die Menschen in unserer Gegend (ein Familienfest vergleichbar mit unserem Weihnachten) ruhen die Arbeiten bis zum 11. Oktober. Mögen alle gut feiern und sich freuen und mit neuem Schwung
für den Endspurt antreten.


August


Wie überall auf der Welt müssen auch wir viele Berichte schreiben vor allem für die Regierung. Diese Aufgabe wird hauptsächlich von Sr. Toni, unsere philippinische Mitschwester und Verwaltungsleiterin des Krankenhauses, erledigt. Manchmal hilft es wenn zwei sich die Köpfe zerbrechen...

Juli


Auch beim Neubau des Kreissaals, OPs und Sterilisationsraums sind die Frauen das Rückgrad des Unternehmens. Als Tagelöhnerinnen halten viele damit ihre Familien über Wasser.

Juni


"OUR LADY OF LOURDES", die Lourdes Muttergottes, ist
die Patronin unseres Krankenhauses und hat jetzt im neuen Eingangsbereich einen Ehrenplatz bekommen.


Mai


Straßenbauarbeiten sind im vollem Gange, sogar vor unserem Krankenhaus. Seit drei Jahren ist die große Verbindungstraße nach Welkite (nächstgrößere Stadt) im Bau. Es sieht so aus als ob sie in zirka einem Jahr fertig sein wird. Momentan ist es schwer für die Krankenwagen und anderen Fahrzeuge vor allem nachts... aber ein Ende ist in Sicht. Die Straße vor dem Krankenhaus wird aber nicht asphaltiert sondern bleibt eine Steinpiste aber ohne Schlaglöcher.

April

Nach zwei Jahren zäher Arbeit bei laufendem Betrieb hat nun auch unsere Waschküche ein neues Gesicht. Die Kacheln sind besser sauber zu halten. Die höhere Decke macht die Hitze erträglicher und den Raum heller. Ein Teil des Trockenbereichs ist jetzt überdacht als Hilfe bei den Schwierigkeiten beim Trocknen der Wäsche während der Regenzeit.

März
Die neueste Entwicklung ist, dass es gegenüber dem Krankenhauseingang jetzt einen Friseursalon gibt. Mit gutem Schild und ausreichender Ausstattung. Die beiden jungen Unternehmerinnen sind zwei Mädchen aus dem Nachbardorf, denen wir die Ausbildung zur Friseuse finanziert hatten. Statt in Addis Ababa für jemanden zu arbeiten, sahen sie hier eine Marktlücke und haben mit einem Kleinkredit von uns begonnen. Die Kundenzahlen geben ihnen recht. Wünschen wir ihnen, dass die Geschäfte immer besser gehen und es viel Freude macht.

Februar

Eine neue Variante zum Krankenhaus zu kommen ist "bei Bajatsch". Diese Miniautos - aus Indien importiert, tauchen immer mehr auf. Sie sind robuster als sie aussehen. Allerdings bleibt die Straße zu uns noch eine große steinig-löcherige Herausforderung für dieses kleine Gefährt. Aber es scheint sich doch irgendwie zu lohnen für die Betreiber und es ist eine Möglichkeit mehr für die Patienten uns zu erreichen, wenn gleich nicht die Preisgünstigste.

Januar


In den letzten Monaten sind in unserem Einzugsgebiet mehrere Krankenwagen neu angeschafft worden. Bei den chronischen Transportschwierigkeiten in Äthiopien ist dies ein toller Fortschritt für Patienten, die eine Krankenhausbehandlung brauchen. Statt selber nach einer Transportmöglichkeit suchen zu müssen, können sie den Krankenwagen mieten. So ist dieses Bild, ein Krankenwagen vor unserer Notaufnahme, immer öfter Realität. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

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